Welcher Adblocker blockiert die Seite?
Ein Adblocker – auch Ad-Blocker oder Werbeblocker genannt – kann an drei Stellen sitzen. Bevor Sie den Adblocker ausschalten, finden Sie heraus, welcher die Seite blockiert:
- Eine Erweiterung im Browser. Sie sehen ihr Symbol rechts neben der Adressleiste oder in der Liste der Erweiterungen.
- Der Browser selbst. Chrome unterdrückt auf Seiten mit aufdringlicher Werbung die Anzeigen, Firefox und Edge blockieren Tracker.
- Ein DNS-Filter. „Privates DNS“ auf Android, ein Profil auf dem iPhone oder ein Filter im Router sorgt dafür, dass Werbeserver gar nicht erst erreicht werden. Ein solcher Filter wirkt nicht nur in einem Browser, sondern auf dem ganzen Gerät – im Router sogar für alle Geräte im Heimnetz.
Adblocker deaktivieren in Chrome
- Klicken Sie rechts oben auf das Dreipunkt-Menü und wählen Sie Erweiterungen › Erweiterungen verwalten.
- Deaktivieren Sie den Werbeblocker mit seinem Schalter. Deinstallieren müssen Sie ihn dafür nicht.
Nur für eine Seite: Klicken Sie rechts neben der Adressleiste auf das Symbol „Erweiterungen“ und dann auf Ihren Werbeblocker. Viele Werbeblocker bieten dort eine Schaltfläche, mit der Sie die aktuelle Seite erlauben oder den Blocker für sie pausieren.
Chrome hat außerdem einen eigenen Filter für Seiten, deren Werbung als aufdringlich eingestuft ist. Die Einstellung heißt „Aufdringliche Werbeanzeigen“ und liegt unter Einstellungen › Datenschutz und Sicherheit › Website-Einstellungen.
Adblocker deaktivieren in Edge und Firefox
Edge- Erweiterungen
- Erweiterungen verwalten
Firefox- Menü
- Erweiterungen und Themes
- Erweiterungen
Dort schalten Sie den Werbeblocker mit dem Schalter aus. Beide Browser blockieren zusätzlich selbst Tracker – auch das kann dazu führen, dass eine Seite einen Werbeblocker meldet. Für eine einzelne Seite schalten Sie diesen Schutz so ab:
- Edge: Wählen Sie links in der Adressleiste „Websiteinformationen anzeigen“ und schalten Sie „Tracking-Verhinderung für diese Website“ aus.
- Firefox: Klicken Sie links in der Adressleiste auf das Schild-Symbol und schalten Sie „Verbesserter Tracking-Schutz“ für diese Website aus.
Adblocker deaktivieren am iPhone und Mac
Safari auf dem Mac- Safari
- Einstellungen
- Erweiterungen
Safari auf dem iPhone- Einstellungen
- Apps
- Safari
- Erweiterungen
Dort schalten Sie den Werbeblocker aus. In älteren iOS-Versionen liegen die Safari-Einstellungen direkt unter Einstellungen › Safari. Für eine einzelne Seite öffnen Sie auf dem Mac Safari › Einstellungen › Websites › Inhaltsblocker und stellen die Seite dort auf „Aus“.
Ist auf dem iPhone ein DNS-Profil installiert, etwa von Seawall, finden Sie es unter Einstellungen › Allgemein › VPN und Geräteverwaltung. Zum Abschalten tippen Sie auf das Profil und wählen „Profil löschen“.
Adblocker deaktivieren auf Android
Auf Android-Handys gibt es zwei typische Stellen:
- „Privates DNS“. Ist dort ein Anbieter mit Werbefilter eingetragen, gilt der Filter für alle Apps und Browser. Zum Abschalten öffnen Sie Einstellungen › Netzwerk & Internet › Privates DNS und wählen „Aus“ oder „Automatisch“. Auf Samsung-Handys liegt die Einstellung unter Einstellungen › Verbindungen › Weitere Verbindungseinstellungen, auf Xiaomi-Handys unter Einstellungen › Verbindung & Freigabe.
- Ein Browser oder eine App mit eigenem Werbeblocker. Dann schalten Sie den Blocker in den Einstellungen dieses Browsers oder dieser App aus.
Statt den Filter ganz abzuschalten, ist es fast immer besser, nur die betroffene Seite zu erlauben. Dann bleibt der Schutz für alles andere an.
„Adblocker erkannt“, obwohl keiner installiert ist
Seiten erkennen Werbeblocker, indem sie prüfen, ob ihre Werbeskripte geladen wurden. Fehlt ein Skript, melden sie einen Adblocker – egal, was das Laden verhindert hat. Typische Gründe, wenn Sie keine Erweiterung installiert haben:
- Ein DNS-Filter auf dem Gerät oder im Router, zum Beispiel Seawall.
- Der Tracking-Schutz von Firefox oder Edge.
- Das Netzwerk: In Firmen-, Schul- oder Gäste-WLANs filtert manchmal der Betreiber.
Ob auf Ihrem Gerät Werbe- und Tracking-Adressen blockiert werden, zeigt der kostenlose Adblock-Test.
Mit Seawall: eine Seite erlauben statt alles abschalten
Mit Seawall müssen Sie nicht den ganzen Werbeblocker ausschalten, um eine Seite zu nutzen oder zu unterstützen. Setzen Sie die Seite auf die Liste der erlaubten Seiten: Tippen Sie in Ihrem Konto in der Übersicht auf „Seite erlauben“ oder öffnen Sie Schutz › Erlaubte und gesperrte Seiten › Erlaubt.
Wenn Sie nur kurz alles durchlassen möchten, pausieren Sie stattdessen den Schutz in Ihrem Konto für 10 Minuten.
„Werbung oder Pur-Abo“: was diese Abfrage bedeutet
Viele Nachrichtenseiten stellen Sie vor die Wahl: der Werbung und dem Tracking zustimmen oder ein Pur-Abo abschließen, mit dem Sie die Seite ohne Werbetracking und meist ohne Werbung lesen. Mit aktivem Werbeblocker lassen manche Seiten Sie gar nicht weiterlesen.
Sie haben dann drei Möglichkeiten: die Seite im Werbeblocker erlauben und der Werbung zustimmen, das Pur-Abo abschließen oder die Seite verlassen.